Die Damen der AK 50 spielen ihre Team-Europameisterschaft im Cubo Golf in Slowenien | © Cubo Golf
Die deutsche Damenmannschaft wird leicht verändert an den Start gehen, da Susanne Lichtenberg (Krefelder GC) im vergangenen Jahr ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gab. Franca Fehlauer vom Hamburger GC und Nicol Elshoff vom GC Hösel rücken ins Team, dessen Stärke die Kapitänin Patsy Stoehr vor allem im Teamgeist sieht: „Wir sind eine starke Mannschaft, weil jeder seine Stärken für die anderen einbringt. Wir haben einen tollen Teamgeist und wollen vor allem Spaß haben.“
Als Favoritinnen sind wieder die Spanierinnen zu nennen, die im vergangenen Jahr erst gegen Deutschland und dann den Titel gewannen. Aber auch andere haben sich verstärkt. „Es sind bei den anderen Teams neue, jüngere Spielerinnen dazu gekommen, so dass wir es sicher mit einigen starken Gegnerinnen zu tun bekommen“, blickt Stoehr auf die Zählspielqualifikation, bei der die Deutschen sich schon einmal mit den Gegnerinnen aus Belgien, England, der Schweiz und Frankreich vertraut machen können.
Für Deutschland werden bei dieser Mannschaftseuropameisterschaft in Slowenien folgende AK 50-Damen an den Start gehen: Sibylle Gabler (G&LC Berlin-Wannsee), Sylvia Wilms (Münchener GC), Britta Schneider (GC Neuhof), Alexandra Kölker (GC Bergisch Land), Franca Fehlauer (Hamburger GC) und Nicol Elshoff (GC Hösel). Der Trainer ist Philip Drewes (HLGC Hittfeld).
Die DGV-Senioren treten erstmals mit ihrem neuen Kapitän an und wollen nach zwei Europameisterschaften in Folge, bei denen im Viertelfinale Schluss war, nun wieder mindestens ins Halbfinale kommen. Thomas Hübner hatte nach zehn Jahren sein Amt als Kapitän zur Verfügung gestellt und an Jochen Roggenkämper vom Düsseldorfer GC übergeben. Bei seiner Premiere hat der 62-Jährige folgendes Team in Bulgarien dabei: Marc Mazur (Düsseldorfer GSV), Axel Ritzau (Bochumer GC), Ulrich Schulte (Bochumer GC), Rodolfo Erico Junge (GC St. Leon-Rot), Felix Banzhaf (Frankfurter GC) und Thomas Krieger (GC Heddesheim).
„Wir haben ein sehr ausgewogenes Team. Auf der einen Seite sehr erfahrene Spieler, wie Utz Schulte und auf der anderen junge Spieler wie Felix Banzhaf. Sie alle sind gut drauf und ich habe volles Vertrauen in die sechs, die es in Bulgarien richten sollen“, sagt Roggenkämper, der bei seiner ersten EMM Schritt für Schritt gehen will: „Erstes Ziel wird sein, die Zählspielqualifikation erfolgreich abzuschließen und in den ersten Flight zu kommen. Danach sehen wir von Spiel zu Spiel. Es sind große Fußstapfen, die Thomas Hübner hinterlassen hat, daher haben wir natürlich einen gewissen Anspruch.“
Los geht es mit je sechs Einzelzählspielrunden pro Nation an den ersten beiden Tagen, wobei die fünf besten Ergebnisse in die Wertung einfließen. Anschließend qualifizieren sich die acht besten Teams für das Play-off, das in Matchplay-Duellen über Viertelfinale und Halbfinale zum Endspiel führt.

