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No Return und Penalty Score

Es kommt immer wieder vor, dass eine Golfrunde nicht beendet wird oder beendet werden kann. Die Handicap-Regeln des WHS erlauben hierfür verschiedene Vorgehensweisen, wie mit diesen Ergebnissen umgegangen wird. Der Penalty Score ist hierbei ein ganz neues Instrument, das der Spielleitung die Möglichkeit gibt, nachweisbares Fehlverhalten auch im Stammblatt zu bewerten.

 1. No Return

Auch ein No Return, sei der Grund gerechtfertigt oder nicht, führt in den Handicap-Regeln des WHS unter bestimmten Umständen zu einem handicaprelevant gewerteten Ergebnis. Dafür wird in allen Fällen, in denen mindestens zehn Löcher gespielt wurden, das vorliegende Ergebnis zu einem 18-Löcher-Ergebnis hochgerechnet.

Wie geschieht das?

Abbruch der Runde vor Beendigung des Loch 9: Das Ergebnis kann nicht handicaprelevant gewertet werden

Abbruch der Runde nach Beendigung des Loch 9: Die Runde wird mit den Course Rating- und Slope-Werten des 9-Löcher-Platzes als Ergebnis über 9 Löcher gewertet.

Abbruch der Runde zwischen Loch 10 und Loch 13: Netto Bogey auf dem ersten nicht gespielten Loch + Netto-Pars auf allen anderen nicht gespielten Löchern.

Abbruch der Runde nach Loch 13:  Netto-Pars für alle nicht gespielten Löcher

Diese Vorgehensweise gilt natürlich nur zur Handicapberechnung und nicht für die Turnierwertung. Diese Methodik gleicht dem heutigen Prinzip der Ergänzung von Turnieren über 9 Löcher zu einem Ergebnis von 18 Löchern, um ein zählbares Ergebnis für die Handicapberechnung zu erhalten.

Im Fall von Unterspielungen auf weniger als 18 Löchern (z. B. wenn ein Spieler nach 16 Löchern mit bereits 37 Nettopunkten die Runde abbrechen musste) existierte ein solches Verfahren der handicaprelevanten Wertung einer abgebrochenen Runde auch im EGA System.

Es ist für den Spieler wichtig trotz Nichtbeendigung der Runde, seine Scorekarte abzugeben. Die Scorekarte muss (nicht zwingend unterschrieben) abgegeben werden und die Spielleitung muss die Ergebnisse erfassen und ergänzen, wenn mehr als 9 Löcher gespielt wurden.

Ist eine Spielleitung der Ansicht, die o. g. Alternativen würden nicht ausreichen, um die vom Spieler gezeigte Leistung oder sein Verhalten werten zu können (z.B. bei einem als nicht gerechtfertigten No Return nach bereits fünf Löchern), kann sie dem Spieler einen „Penalty Score“ eintragen.

2. Penalty Score

Ein Penalty Score ist ein fiktives nicht tatsächlich gespieltes Ergebnis, dass dem Spieler von der Spielleitung als vollwertiges Ergebnis in das Stammblatt eingetragen wird.

In Fällen, in denen das gespielte Ergebnis sich nicht rekonstruieren lässt, oder in denen ein No Return als nicht gerechtfertigt angesehen wird, ist es nicht immer die beste Lösung, die Handlung des Spielers einfach zu ignorieren. Die Spielleitung darf dem Handicapausschuss den Eintrag eines  „Penalty Score“ vorschlagen, mit dem auf die Handlung des Spielers reagiert wird.

Ein Penalty Score kann einen Wert zwischen dem besten und dem schlechtesten aktuellen Score Differential im Stammblatt des Spielers annehmen, oder eine Schätzung des Ergebnisses darstellen, dass der Spieler vermutlich gespielt hätte.

Während es sich empfiehlt das schlechteste Ergebnis als Penalty Score einzutragen, wenn der Spieler wegen seines schlechten Spiels „No Return“ gemacht hatte, sollte man andererseits darüber nachdenken, das beste Ergebnis zu nehmen, wenn der Spieler sein Handicap schonen wollte.

Mögliche Beispiele:

  • a) Spieler liegt nach 6 Löcher, 10 über Par und macht No-Return: Ein Ergebnis kann nicht gewertet werden. Wenn die Spielleitung zu der Erkenntnis kommt, dass das No-Return allein vor dem Hintergrund der Schonung des Handicaps erfolgte, läge es nahe einen Penalty Score  mit 30 über Par zu werten (10 über nach gespielten 6 Löcher, 20 über für die 12 nicht gespielten Löcher)
  • b) Ebenfalls möglich ist ein Penalty Score, dass das Auffüllen der nicht zu Ende ausgefüllten Scorekarte mit Netto-Pars (bei einem gerechtfertigten No Return) oder mit Netto-Doppelbogeys (bei einem nicht gerechtfertigtem No Return) vorsieht
  • c) Spielleitung erwägt als Penalty Score das beste Ergebnis des Stammblatts zu kopieren (wenn ein Spieler bewusst versucht hat, sein Handicap hoch zu halten), oder das Gegenteil, das Schlechteste zu kopieren, wenn durch das No-Return versucht wird, sein Handicap niedrig zu halten (Spieler weiß, dass das älteste, sehr gute Ergebnis bei Abgabe der Scorekarte aus der Handicap-Kalkulation fallen würde) 

Ein hoher Penalty Score wird sich äußerst selten unmittelbar auf den Handicap Index auswirken, aber er sorgt dafür, dass der älteste 20. Eintrag im Stammblatt entfällt. Ist dieser einer der besten acht Score Differentials gewesen, bewegt sich das Handicap sofort leicht nach oben.

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Ansprechpartner

Deutscher Golf Verband e.V.

Deutscher Golf Verband e.V.
Wiesbaden