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Der G&LC Regensburg – fürstlich, natürlich, schön

v.l.n.r. C. Früh (Clubmanager), Dr. B. Zimmermann (Präsident), C. Löffl (Head-Greenkeeper), O. Banse-Cabus (Leiter Golfschule), T. Aumer (LBV), K. Schützmann (Vorstand Platz), Dr. G. Hardt (Auditor DGV)

v.l.n.r. C. Früh (Clubmanager), Dr. B. Zimmermann (Präsident), C. Löffl (Head-Greenkeeper), O. Banse-Cabus (Leiter Golfschule), T. Aumer (LBV), K. Schützmann (Vorstand Platz), Dr. G. Hardt (Auditor DGV)

Dieses Fleckchen Erde ist außergewöhnlich. Der 18-Loch-Platz schmiegt sich vorbei an alten und teils exotischen Bäumen. Der Golf- und Land-Club Regensburg, Gründungsmitglied der Leading Golf Clubs of Germany, lebt in und von einem märchenhaften Wald. Nur logisch, dass die Oberpfälzer das Silber-Zertifikat im Programm Golf&Natur erhalten haben. Damit soll längst nicht Schluss sein. Die Vision heißt Gold.

„Der fürstliche Schlosspark ist von solcher Schönheit, dass ein Architekt sich darin verlieben muss.“

Gesagt hat das Donald Leslie Harradine. Der Golfplatzarchitekt plante in vielen europäischen Ländern Anlagen. Mit dem Golf- und Land-Club Regensburg hat der Schweizer ein Meisterstück hinterlassen, was sicherlich an den exzellenten landschaftlichen Gegebenheiten liegt, die dieses Areal seit jeher bietet. 68 Hektar ist das Gelände groß, weniger als die Hälfte davon ist Spielfläche des Golf- und Land-Clubs Regensburg. Heißt: Im fürstlichen Thiergarten, einst Jagdrevier des Hauses Thurn und Taxis, hat nach wie vor die Natur das Sagen. Sie duldet die Golfer gerne als Gäste. Unweit der Walhalla, dem bedeutendsten Bauwerk des Klassizismus in Süddeutschland, ist dank des Mutes und der Tatkraft einiger weniger eine wunderbare Freizeitanlage entstanden – quasi eine Liebesbeziehung zwischen Natur und Golfsport. 

Lebensraum Wald

Der 5455 Meter lange Golfkurs (von Gelb) des Golf- und Land-Clubs Regensburg befindet sich in einer sanft gewellten Waldlandschaft. Mächtige und imposante Bäume - darunter Tannen, Eichen, Buchen, Fichten und viele mehr - thronen entlang der Fairways und Grüns. Ein Baumkataster ist in Planung. An den Geländekanten des terrassierten Areals finden zahlreiche Tierarten ein Zuhause. „Wir haben kein Bienen-Hotel, wir haben ein ganzes Ressort für unsere Waldbienen“, erzählt Christian Löffl. Er ist Headgreenkeeper, Single-Handicapper, Imker und vieles mehr im Golf- und Land-Club Regensburg - und betont: „Wir haben ein Artenschutzgutachten in Auftrag gegeben, das uns dabei hilft, eine Bestandsaufnahme der Fauna durchzuführen.“ Zur Erhaltung zahlreicher Vogelarten habe der Club in Abstimmung mit dem Naturschutzbund rund 180 Nistkästen aufgehängt und kartiert. „Wir beweiden Teile unserer Roughflächen mit Schafen, der Biber ist seit vielen Jahren bei uns heimisch und wir verfügen über viel Totholz, große Schilfflächen und intakte Wasserlebensräume“, erläutert Löffl. Für ihn und sein Team sei es ein Ansporn, umweltbewusst und nachhaltig zu arbeiten. Ihr Arbeitsplatz liegt im Landschaftsschutzgebiet. Landschaft und Schutz sind die Schlagwörter, die sich das Team des Clubs auf die Fahnen geschrieben hat. Während wir den Platz begehen, kreuzt ein Reh das Fairway der zweiten Bahn.

Gerüstet für die Zukunft

Der Golf- und Land-Club Regensburg hat zahlreiche konkrete Maßnahmen umgesetzt, um für die Zukunft gewappnet zu sein. „Der Klimawandel ist aktuell für alle erlebbar und in den Medien das große Thema. Wir sehen vielerorts ein Artensterben, eine Zersiedelung der Landschaft und eine industrialisierte Landwirtschaft“, erklärt Clubmanager Christian Früh. Also sei es auch an den Clubs, der Öffentlichkeit die zahlreichen Umweltschutzaktivitäten, die auf Golfanlagen vorangetrieben werden, zu vermitteln. Auch um das Image des Golfsports zu verbessern. Früh: „Zudem sind uns Arbeits- und Gesundheitsschutz sehr wichtig. Dabei geht es zum Beispiel um die Handhabung von Maschinen, einen verantwortungsvollen Einsatz von Wasser, Dünger und Pflanzenschutzmitteln.“ Die Modernisierung des Betriebshofes mit Aufenthaltsräumen, Duschen und Umkleiden für die Mitarbeiter, zwei Stromtankstellen für E-Fahrzeuge, eine eigene Photovoltaikanlage sowie die Umrüstung aller Leuchtmittel im Clubhaus auf LED-Birnen – alles Maßnahmen, die aufzeigen, dass der Golf- und Land-Club Regensburg schon zahlreiche Ziele erreicht hat. Weitere stehen auf der Agenda, denn der Managementplan ist nie statisch, sondern wird stetig fortentwickelt.

Historie und Clubhaus

Der Verantwortung gegenüber seiner Umwelt ist man sich im Golf- und Land-Club Regensburg seit jeher bewusst. Gegründet wurde der Club am 5. Oktober 1966. Die ersten Bälle flogen allerdings noch andernorts: auf dem Messerschmitt-Gelände im Westen Regensburgs, wo es eine Driving Range und einen Wohnwagen als Clubhaus gab. Später entstanden vier Par-3-Löcher. 1968 wurden Pläne für einen Golfplatz im fürstlichen Thiergarten konkret, weil Ehrenprotektor Johannes von Thurn und Taxis seine Unterstützung zusagte. Der erste Bauabschnitt umfasste die vier Löcher im ehemaligen Schlosspark, was den heutigen ersten vier Bahnen entspricht, und einer Driving Range. Im zweiten Bauabschnitt kamen zwei Löcher hinzu, und im letzten drei weitere. 1969 standen den Mitgliedern folglich neun Löcher zur Verfügung. Stets behielt man allerdings die Erweiterung auf eine 18-Loch-Anlage im Auge, die mit dem „Konzept 1981“ schließlich einige Jahre später in die Tat umgesetzt wurde. Im September 1983 war es dann soweit. Als Clubhaus fungiert das ehemalige Jagdschloss – und das dürfte einzigartig sein in Deutschland. Mit holzgetäfelten Räumen, wertvollen Fayencekaminen und den rund 2000 an den Wänden hängenden Geweihen, die von der Jagdlust der Fürsten zu Thurn und Taxis zeugen, tauchen Besucher schnell in eine andere Welt ein, die an die herrschaftlichen Residenzen Großbritanniens erinnert. Treppen knarzen und die große Schlossterrasse bietet einen herrlichen Blick auf den umliegenden Park. Nostalgie pur.

Sport und Kultur

Kaum irgendwo sonst in Golfdeutschland gehen Vergangenheit und Zukunft, Sport und Kultur eine derart funktionierende Symbiose ein wie im Golf- und Land-Club Regensburg. Für den Nachwuchs gibt es Kids-Golf-Programme, extra Jugendabschläge und die Golfschule Thiergarten, für die älteren Semester großartige Ausflugsziele in unmittelbarer Nähe wie beispielsweise die Walhalla oder zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der UNESCO-Welterbestadt Regensburg. Das Damenteam ist 2019 in die 2. Bundesliga, die Herrenmannschaft in die Regionalliga aufgestiegen. Es ist aber allen voran der fürstliche Thiergarten, der Besuchern wie Mitgliedern gleichermaßen immer wieder aufs Neue ein besonderes Erlebnis garantiert. Die Club-Oberen wissen genau um ihre Verantwortung, die sie gegenüber ihrem natürlichen Umfeld haben. Umso ernster nimmt man die Aktionen im Rahmen des DGV-Programms Golf&Natur. Die Heimat des Golf- und Land-Clubs Regensburg ist ein magischer Ort für eine Freizeitanlage. Golfplatzarchitekt Donald Harradine dürfte nicht der Einzige sein, der sich auf Anhieb in dieses herrschaftliche Gelände verliebte.

 

Autor: Thomas Kirmaier
 

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Deutscher Golf Verband e.V.

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Wiesbaden