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Dürre in Deutschland: Ein Problem auch für die Golfplätze

Bild: DGV

Bild: DGV

Die Golfsaison 2019 ist aus Sicht der Golfspieler bisher sehr gut: Die letzten Wochen hat sich das Wetter nahezu bundesweit stabil und freundlich gezeigt, so dass die Spieler mit viel Sonne verwöhnt wurden. Die Kehrseite der Medaille: es gab viel zu wenig Niederschlag, dementsprechend leiden bestimmte Regionen unter Dürre. Und Regen ist kurzfristig nicht in Sicht.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war der vergangene Juni der wärmste und sonnigste seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881. Das deutlich zu warme und zu trockene Wetter setzt sich seit April bis heute fort und sorgt dafür, dass auf einigen Golfplätzen schon Trocken- und Hitzeschäden an den empfindlichen Grasnarben zu verzeichnen sind und vereinzelt die Reserven an Beregnungswasser knapp werden.

Aktuelle Trockensituation in Deutschland

Am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) wird die Entwicklung der Dürre an Hand einer Vielzahl wissenschaftlicher Daten graphisch dargestellt. Im sogenannten Dürremonitor kann die Entwicklung der Trockenheit beobachtet werden (Link anbei).

Entwicklung der letzten 14 Tage - Gesamtboden
(Bild: Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ))

Entwicklung der letzten 14 Tage - Gesamtboden (Bild: Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ))

Im Dürremonitor wird abgebildet, wie viel Wasser gerade im Boden gespeichert ist. Wegen der geringen Durchwurzelungstiefe der Rasengräser ist der Zustand des Oberbodens bis in 25cm Tiefe für den Sportrasenbereich besonders relevant, die Trockenheit der Bodenschicht bis in 1,8m Tiefe hingegen ist ein Indikator für das Niederschlagsdefizit seit einigen Monaten. Hier zeigt sich ein beunruhigendes Bild: Während die Daten des UFZ für den Oberboden eine Dürre bisher nur in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens, Bayerns und Sachsens zeigt, ist der Gesamtboden für die Jahreszeit schon nahezu überall zu trocken. Knochentrocken ist der Gesamtboden insbesondere in Niedersachsen, in Teilen Nordrhein-Westfalens und in weiten Teilen Ostdeutschlands. Hier mehren sich die Anzeichen, dass auch 2019 eine außergewöhnliche Dürre anstehen könnte. Nahezu in ganz Deutschland laufen daher täglich die Bewässerungsanlagen auf den Golfplätzen und Regen wird sehnlichst erwartet. Im Hinblick auf die kommenden drei Monate in denen der Rasen potentiell bewässert werden muss, sind wassersparende Maßnahmen dringend angezeigt. Ist das Wasserdargebot bzw. das Kontingent auf einer Golfanlage knapp, dann ist ein Monitoring des laufenden Verbrauchs und ein Abgleich mit dem vorhanden Wasserkontingent ratsam.

 

 

Einsatz moderner Messtechnik sinnvoll

Für Rasengräser, die mit einem Wurzeltiefgang von 5 – 20cm eher flach wurzeln, ist der Feuchtegrad des Oberbodens entscheidend. Deshalb ist die regelmäßige Messung der Bodenfeuchte die Basis für ein ressourcenschonendes Beregnungsmanagement. Oft werden Beregnungsmaßnahmen im Golf- und Sportrasen nach einer voreingestellten Programmsteuerung durchgeführt. Moderne, digitale Feuchtemesser ermöglichen eine präzise Steuerung der Beregnungsanlage, so dass die ausgebrachte Wassermenge gezielter dosiert wird. Das schont die kostbare Ressource und sorgt bei optimaler Umsetzung für gesündere Rasenbestände, die dann gleichzeitig bessere Spieleigenschaften aufweisen

Messtechnik

Ein TDR-Bodenfeuchtemessgerät im Einsatz auf einem Golfgrün (Bild: DGV)
Der Bodenfeuchtegehalt von 22% zeigt moderaten Beregnungsbedarf
(Bild: DGV)
Ein TDR-Bodenfeuchtemessgerät im Einsatz auf einem Golfgrün (Bild: DGV)

Ein TDR-Bodenfeuchtemessgerät im Einsatz auf einem Golfgrün (Bild: DGV)

Der Bodenfeuchtegehalt von 22% zeigt moderaten Beregnungsbedarf
(Bild: DGV)

Der Bodenfeuchtegehalt von 22% zeigt moderaten Beregnungsbedarf (Bild: DGV)

Verantwortungsvoller Einsatz der Ressource Wasser

Wegen den klimatischen Veränderungen ist eine sportfunktional erforderliche Rasenqualität ohne eine professionell geplante und installierte Beregnungsanlage nicht mehr zu gewährleisten. Gleichzeitig ist für eine umweltgerechte Golfplatzpflege ein sparsamer Umgang mit der Ressource Wasser unabdingbar. Mit diesen Maßnahmen stellen sich Golfplätze ihrer Verantwortung und sorgen für eine bedarfsgerechte Bewässerung:

  • Regelmäßige Wartung von Beregnungsanlagen
  • Computersteuerung mit Messung der Bodenfeuchte
  • Verteilungsmessung zur Nachjustierung der Regner
  • Schulung der Greenkeeper-Fachkräfte auf weiterentwickelte Regnertechnik

Der DGV beobachtet die aktuelle Witterungssituation und steht über seinen Arbeitskreis „Bewässerung“ in einem regelmäßigen Dialog mit Vertretern der Unteren und Oberen Wasserbehörden.

 

Informationen zum Text

  • 27. Juli 2018

Weiterführende Links

Dürremonitor Deutschland

Ansprechpartner

Deutscher Golf Verband e.V.

Deutscher Golf Verband e.V.
Wiesbaden