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2. Pilotphase: 37 Pilotanlagen gestalten die Zukunft des Golfspiels

Nach den vielversprechenden Ergebnissen der ersten Pilotphase geht die Initiative „Platzvielfalt“ nun den nächsten großen Schritt. Mit 37 Golfanlagen aus ganz Deutschland startet die zweite Projektphase und schafft damit die Grundlage für eine deutlich breitere Datenerhebung. Die große Beteiligung zeigt eindrucksvoll: Das Interesse an neuen, spielerorientierten Platzkonzepten ist in der deutschen Golflandschaft angekommen.

Die Erfahrungen der ersten Pilotanlagen haben gezeigt, dass die Grundidee der Initiative auf breite Zustimmung stößt. Flexible Platzlängen, die sich stärker an den tatsächlichen Schlagweiten der Spielerinnen und Spieler orientieren, wurden von Mitgliedern, Trainern und Gästen gleichermaßen positiv aufgenommen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden nun die Basis für die zweite Pilotphase.

Mit insgesamt 37 teilnehmenden Golfanlagen entsteht ein vielfältiges Testfeld, das unterschiedlichste Platzstrukturen, Regionen und Mitgliederstrukturen abbildet. Ziel ist es, die bisherigen Erfahrungen zu validieren, weitere Erkenntnisse zu sammeln und die Auswirkungen der Maßnahmen auf Spielfreude, Spieltempo und Spielerbindung noch umfassender zu untersuchen.

Folgende Golfanlagen beteiligen sich an der zweiten Pilotphase der Initiative „Platzvielfalt“:

  • Golf- und Landclub Semlin am See e.V.
  • Golfanlage Gross Kienitz
  • Golf-Club An der Pinnau e.V.
  • Golfclub Büsum Dithmarschen e.V.
  • Golfanlage Hohwacht GmbH & Co. KG
  • Golf Club Hof Berg e.V.
  • GCM Golfclub Magdeburg e.V.
  • Küstengolfclub Hohe Klint – Cuxhaven
  • Golfclub Salzgitter/Liebenburg e.V.
  • Golf im Achim GmbH & Co. KG
  • Golfclub Rittergut Hedwigsburg
  • Golf Park am Deister
  • Golfclub Oldenburger Land e.V.
  • Dortmunder Golfclub e.V.
  • Golfclub Leverkusen
  • Golfclub Erftaue e.V.
  • Golfclub Lippstadt
  • Golfsportclub Rheine/Mesum e.V.
  • Golf Club Schloss Haag
  • GC Rheinhessen e.V.
  • Golfclub Spessart
  • Golfclub Fulda Rhön e.V.
  • Baden Hills Golf und Curling Club e.V.
  • Golfclub Bad Rappenau e.V.
  • Golfclub Donau-Riss e.V.
  • Golfclub Fränkische Schweiz e.V.
  • Golf Club Erlangen e.V.
  • Golfclub Lechfeld e.V.
  • Golfclub Schloss Maxlrain e.V.
  • Golf Club am Reichswald
  • Golfclub Schloss Reichertshausen e.V.
  • Golfclub Kitzingen e.V.
  • Golf Club Würzburg
  • Golf Club Hauptsmoorwald Bamberg e.V.
  • GC Berchtesgadener Land e.V.
  • Gut Rieden Sport und Freizeit GmbH
  • Golfpark Weiherhof
     

Besonders spannend ist die Vielfalt der gewählten Umsetzungsformen. Die teilnehmenden Clubs haben sich bewusst für unterschiedliche Wege entschieden. Ein Teil der Anlagen setzt weiterhin auf die bekannten Abschlagsfarben und erweitert diese um zusätzliche, kürzere Spieloptionen. Andere Clubs nutzen die Gelegenheit, neue, geschlechtsneutrale Kennzeichnungen mit Buchstaben einzuführen und damit die Konzentration stärker auf die tatsächliche Platzlänge zu lenken.

Diese Mischung ist ausdrücklich gewollt. Die Initiative möchte nicht einen einzelnen Lösungsweg vorgeben, sondern unterschiedliche Modelle in der Praxis erproben und deren Akzeptanz bei den Spielerinnen und Spielern untersuchen. Bereits die erste Pilotphase hatte gezeigt, dass sowohl die Weiterentwicklung bestehender Farbkonzepte als auch die Einführung neuer Buchstabenkennzeichnungen erfolgreich funktionieren können.

Unabhängig von der gewählten Beschilderung eint alle Pilotanlagen jedoch dieselbe Grundidee: Die optimale Platzlänge soll sich künftig stärker an der individuellen Schlagweite orientieren. Unterstützt wird dieser Ansatz vielerorts durch zusätzliche Hektometerangaben, die den Golferinnen und Golfern eine einfache Orientierung bieten und die Auswahl eines passenden Abschlags erleichtern.

Mit der zweiten Pilotphase erreicht das Projekt „Platzvielfalt“ eine neue Dimension. Die große Zahl teilnehmender Anlagen schafft eine deutlich breitere Datenbasis und ermöglicht fundierte Erkenntnisse darüber, wie sich flexible Platzlängen auf unterschiedliche Zielgruppen auswirken. Damit wird ein wichtiger Schritt unternommen, um den Golfsport langfristig attraktiver, fairer und erfolgreicher für Spielerinnen und Spieler aller Alters- und Leistungsklassen zu gestalten.